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Dr. med. dent. Massoud Taghavi

Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Heußweg 41 - 20255 Hamburg
praxis@hh-zahnspange.de
Tel. 040 - 401 88 777

 

Fragen und Antworten

Wer trägt die Kosten?

Von den gesetzlichen Krankenkassen wird in der Kieferorthopädie nur eine Grundversorgung gewährleistet. Sie übernimmt nur ab einem gewissen Schweregrad von Zahn- oder Kieferfehlstellung einen Großteil der Behandlungskosten. Das ist der Fall, wenn das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigt und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet ist. Danach werden Behandlungskosten nur in Fällen schwerer Kieferanomalien übernommen, deren Behandlung zusätzlich eine Kieferoperation erfordert.
Laut §2 des Sozialgesetzbuches gilt folgendes Wirtschaftlichkeitsgebot:
"Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten."
Somit gewährt die gesetzliche Krankenkasse dem Patienten keinen Anspruch auf eine optimale medizinische Behandlung.
Bei privat versicherten Patienten wird die Behandlung in der Regel ohne Alterseinschränkung von der Versicherung übernommen. Allerdings hängt dies auch vom individuellen Vertrag mit der Versicherung ab. Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können, um genau zu erfahren, welche Leistungen übernommen werden.
Wir informieren Sie gerne über moderne kieferorthopädische Gesundheitsleistungen, die wir in unserer Praxis anbieten!

In welchem Alter ist Kieferorthopädie möglich?

Kieferorthopädie kann grundsätzlich in jedem Alter erfolgen!

Bei Fehlbissen oder ungünstigen Angewohnheiten (z.B. Daumenlutschen), die das Wachstum negativ beeinflussen oder einschränken, sollte z.T. schon ab dem 4. Lebensjahr eine Korrektur mit einer herausnehmbaren Zahnspange erfolgen.
Gehen Milchzähne frühzeitig verloren, sollte mit Hilfe eines Lückenhalters der Platz für bleibende Zähne freigehalten werden.
Der Wachstumsschub in der Pubertät ist ideal, um das Kieferwachstum zu fördern (z.B. bei einer Unterkieferrücklage) oder abzuschwächen (z.B. bei einer Progenie).
Eine festsitzende Zahnspange wird in der Regel erst eingesetzt, wenn alle bleibenden Zähne da sind.
Auch im Erwachsenenalter können Zahnfehlstellungen korrigiert werden. Unter Umständen muß die Behandlung mit einem behandelnden Zahnarzt, Physiotherapeuten oder Chirurgen koordiniert werden. Eine schwere Parodontitis setzt der Kieferorthopädie jedoch Grenzen.